だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
Psych.
Montag, 30. Mai 2011 10:55
Ich stehe am Bahnhof in Jägersfreude.
Es ist scheiße kalt, und noch bin ich vollkommen alleine.
Der Bahnhof war mir schon immer mega unheimlich gewesen...
Plötzlich steht mein Bruder hinter mir
und hinter ihm alle seine Freunde.
Ein Zug kommt aus der Ferne an.
Ich mach Spaß, stell mich auf die Gleise,
habe vor im richtigen Augenblick
wieder auf das sichere Gelände zu gehen.
Runter von den Schienen.
Aber als ich mein Bein hochstelle,
mich gerade vom Boden abstoßen will,
hällt mein Bruder mich an meinen Schultern fest.
"Was machst du da!!???"
Schreie ich ihm ins Gesicht.
Seine ganzen Freunde lachen mich aus.
Und sein Blick ist aggressiv und kalt.
Ich schüttele fassungslos den Kopf
und der Zug kommt immer näher.
Plötzlich, in der ALLERLETZTEN Sekunde
lässt mein Bruder mich los.
Der Wind
des an meinem Rücken vorbeirauschenden Zuges
stößt mich so hart ab
das ich mit meinem Körper auf dem Asphalt falle.
Ich weine.
Dann ist alles still.
Ich sehe auf.
Mein Bruder ist weg, seine Freunde sind weg, der Zug ist weg.
Ich gehe wieder nachhause, weine ununterbrochen.
Als ich heim komme, sitzt meine Großcousine
auf der Couch in unserem Wohnzimmer.
"Melanie?" sage ich ungläubig, in dem Traum war sie
für mich mehr meine Mutter, als meine Cousine.
Sie wendet ihren Blick vom Fernseher ab, schaut mich an.
"Wo is Mark?" Frage ich.
"In seinem Zimmer" Sagt sie.
Ich werfe mich neben Melanie auf die Couch
und weine und schüttele mich wie ein irrer.
"Er wollte mich umbringen"
Schreie ich.
"Ich werde nie wieder mit weinen aufhören können."
Melanie geht in Marks Zimmer und sie redet mit ihm.
Ich höre nur Gemurmel, welches aus dem Zimmer drängt.
Ich presse meine Hände in mein Gesicht und weine und weine.
Plötzlich merke ich, wie mein Gesicht nass ist.
Wie mein ganzer Körper vollkommen nass ist,
mir abwechselnd heiß und kalt wird.
Ich kriege kaum noch Luft.
Dann komme ich langsam zu Bewusstsein...
Während ich mich noch in dieser verkehrten Welt befinde,
denke ich: "Wenn das hier ein Traum ist, und ich gleich aufwachen werde,
dann ist es bestimmt schon so spät, dass ich zur Schule muss."
In genau dem selben Moment reißt das Intro von LIBRA (MUCC)
mich aus meinem Alptraum.
Ich bin vollkommen durchgeschwitzt,
mein Gesicht ist verheult.
Ich setze mich auf und überlege
ob ich in dem Zustand echt in die Schule soll.
Ich hatte seit Monaten keinen Alptraum mehr.
Wieso hab ich JETZT gerade SO einen...