だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
Die Fähigkeit zu lieben
Sonntag, 21. August 2011 15:25
Wenn ich nähe oder sonstigen Kram tue,
rede ich nicht viel.
Und wenn ich rede, dann mit mir selbst.
Und da kam mir ein Gedanke, ein ganz leiser.
Welcher mir, um ehrlich zu sein, ein wenig Angst macht.
Meine aller erste Beziehung,
oder eher alle meine ersteren Beziehungen waren ganz anders.
Sie waren durchzogen von unschuldigen Gedanken,
frei von Verpflichtungen und Ängsten.
Mit jeder vergangenen Beziehung hat man Erfahrungen gesammelt,
schöne und auch hässliche.
Und um ganz ehrlich zu mir und generell zu allen zu sein,
muss ich sagen, dass es sich für mich so anfühlt,
als wären viele meiner Erfahrungen einfach nur hässlich gewesen.
Meistens habe ich mich zum Sex gezwungen gefühlt,
oder wie das "Mädchen", die "Lady namens Accesoire",
habe mich in Rollen begeben, aus Liebe, die mir nicht gefallen haben.
Ich habe so viel geweint, so verdammt viel geweint.
Ich kann wirklich verstehen wenn manche Menschen sagen
"Nein den Scheiß brauch ich nicht,
ich kauf mir ne Katze und bin forever glücklich"
Und als ich so alle Beziehungen durchgegangen bin
und jeden einzelnen Stress den es so gab,
alles in meinem Kopf wieder abgewogen habe,
kam ich zu dem Schluss...
Das ich irgendwie ein kleines bisschen verlernt habe,
ich zu sein.
Das letzte mal das ich hemmungslos geliebt habe,
habe ich nur Scheiße gefressen.
Ich habe mich komplett aufgegeben
aber es wurde ausgenutzt,
bis zum allerletzten Tropfen.
Ich wollte mich schon so oft,
und ich sag es einfach wie es ist,
wegen solcher Scheiße umbringen.
Wegen NICHTS auf der Welt ging es mir bisher SO
scheiße, wie wegen meinen Beziehungen.
Schule is nich so hart.
Nich ma Streit mit Eltern oder Freunden
ist so hart wie mit der Person zu streiten,
die man über alles liebt.
Und die man am aller wenigsten verletzen will,
aber im Streit verletzten muss.
Das ist der Grund,
weswegen ich mich jetzt kaum noch erkenne.
Aber in mir ist diese Kerze, die ganz schwach leuchtet.
Die so viel Wasser, welches über ihr vergossen wurde,
überstanden hat.
Und flackert sie nur eine kleine Weile weiter,
wird sie irgendwann wieder stolz aufleuchten.
Und ich werde Lieben, so hart, das es mich fast zerreißt.
So naiv, wie ein kleines Kind ihr Stofftier liebt.
So abhängig, wie ein Fisch vom Wasser.
So intensiv, wie der Geschmack von Salz.
So unanständig, wie harte Pornografie.
Ich brauche nur ein kleines bisschen Zeit,
ein kleines bisschen Vertrauen.
Für dieses letzte mal, dieses einzige mal.
Dieses einzige mal, an dem eine Beziehung mehr ist,
als Hass, Streit, Vorurteile, Zwang, Rollenspiel, Kampf.
Dieses einzige mal
Bei dem einem Menschen jeder meiner Atemzüge
voll und ganz gewidmet ist..
Dieses einzige mal bei dem es einen Menschen gibt,
der mich vollkommen liebt.
Egal was passiert. Egal was ich tue.
Dieses einzige mal, bei dem ich perfekt für jemanden bin.
Was ich noch niemals zuvor gewesen war, für niemanden.