だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
Welch ein Traum
Sonntag, 2. Oktober 2011 04:43
Ich hatte heute wieder mal seit langem einen herausragend coolen Traum.
Ich bin also am Anfang mitten in einer Stadt die ich nicht kenne.
Ich laufe umher und finde eine Frau, knapp über 20 Jahre alt,
und frage sie nach dem weg. Sie sah aus wie meine Großcousine.
Sie meinte sie weiß auch nicht wie sie hier gelandet ist,
und auch sie will zurück, und wir beschließen zusammen zu gehen.
Wir laufen umher bis wir eine 80 jährige sehen, und sie nach dem Weg fragen.
Sie hat keine Ahnung was wir wollen und sagt nur
"Die Fabrik ist die Straße runter, da könnt ihr gegen 8 Euro alles erfahren"
Und ich und meine Großcousine beschließen da hin zu gehen,
aber auf dem Weg die Straße runter lag eine kleine,
bescheidene Kirche und ich meinte ich gehe einfach Gott fragen,
oder eher den Pastor, wenn er da ist.
Es war schon dunkel draußen, ich öffne also die Tür zur Kirche,
und sehe das gerade im selben Moment in dem ich eintrat,
ein Gottesdienst vorrüber war. Die Leute strömen herraus
und ich gehe schnurstracks zum Pastor, während sich
meine Cousine in eine Bank setzt und betet.
Ich meine "Entschuldigen sie, ich suche in gottes Händen
durch sie Gnade und Hilfe." Der Pastor lächelt weise.
An seinen Händen mit goldenen Ringen und lila Edelsteinen,
und in mir rege ich mich voll darüber auf,
dass Kirchen Geld fressen. Gott ist kostenlos.
Der Pastor meint wir sollten einfach 7 Kilometer
nördlich, da sei ein Hafen und da sei eine riesige Yacht.
Auf der Yacht könne man uns weiterhelfen.
Ich bedanke mich und gehe mit meiner Cousine an besagten Ort.
Dort kann man uns wirklich weiterhelfen.
Wir werden an Bord gelassen und ein schon etwas älteres
Ehepaar (für mich stehen alte Menschen in Träumen für Weisheit und
Intelligenz) empfängt uns. Die Frau klappt eine große Bootskarte aus.
Man sieht Orte und Landstriche.
Sie sagt wir seien jetzt in Timstedt und müssten nach Yandorf.
Dahin führt nur ein Weg durch einen Wald.
Sie sagt im Wald gibt es wenige, aber durchaus nette Personen,
die wir unbedingt ansprechen sollten.
Meine Großcousine sieht sich auf der Yacht um,
und ist so begeistert von der Privatyacht,
dass sie mindestens hundertmal in Worten ihre Begeisterung ausdrückt.
Uns wird noch gesagt, dass wir auf eine Burg achten sollen.
Wir verlassen das Boot und laufen in den Wald.
Es ist gerade am dunkel werden, und da wir so schneller sind,
wollen wir so weit wie wirs schaffen rennen.
Wir rennen und rennen durch den Wald, durch die Nacht,
aber es ist keinesfalls ermüdend für mich.
Plötzlich fängt es an heftig zu regnen.
Es war ein irre krasses Gefühl durch den Wald bei Nacht zu rennen,
während der Regen durch die Baumwipfel rauscht,
und mich und meine Cousine klatschnass werden lässt.
Schließlich kommen wir an den Waldrand.
Ich bremse scharf ab und sehe hinunter. Fuck.
Eine Klippe, ein Wasserstreifen, und auf der anderen Seite
des Flusses gehts erst weiter. Direkt dort,
wo die Klippe auf das Wasser trifft,
schwimmt unter uns ein toter Rabe im Wasser.
Ich halte mir die Nase zu und springe runter, tauche auf,
und schenke dem toten Raben nur einen flüchtigen Blick.
Die Sonne scheint grell vom Himmel als wir auf der Burg ankommen.
Dort erzählt man uns ein Märchen, nachdem wir eingelassen wurden,
und auf samtigen Stühlen platz genommen haben.
Es war ein mal eine glückliche Familie.
Zwei Kinder und ihre Eltern.
Eines Tages mussten die Eltern das Haus verlassen.
Jedoch kamen sie nie wieder zurück.
Die Kinder schliefen und schliefen, warteten auf die Rückkehr
ihrer Eltern, doch sie kamen nicht. Als die Kinder wach wurden,
merkten sie dass Einbrecher in ihrem Haus gewesen waren.
Sie begannen das Haus ganz alleine zu beherrschen.
Sie verschlossen die Fenster mit besonderen Maßnahmen,
sodass niemand ausser sie diese öffnen konnten.
Sie feuerten stets den Ofen an. Sie kochten sich und
entsorgten den Müll und kümmerten sich besessen um alles.
Es wurde zu ihrer Lebensaufgabe.
Das besondere war das große Fenster auf dem Dach.
Abends öffneten sie dieses, und die zwei Kinderchen waren noch so klein,
dass sie sich nebeneinander auf die Fensterbank dieses Fensters legen konnten,
und sie schliefen in der Restwärme der Sonne ein.
Sie schliefen dort die ganze Nacht durch, auf der Spitze des Daches,
wo sie am aller sichersten waren.
Doch eines Tages vergaßen sie aufzustehen,
und sie waren so faul, dass der Tag anbrach und sie immer noch schliefen.
Nebeneinander verbrannten sie in der Sonne des Tages.
Ihre Sicherheitsmechanismen verrosteten, Einbrecher hatten freien
Zutritt in das sagenumwobene Haus, und so wurden die beiden
von eben jenen gefunden, und gänzlich gebraten verspeißt.
Ich staunte nicht schlecht über die seltsame Geschichte,
und als ich neben mich sah, wo meine Cousine saß, befand sich nur noch
ein leerer Stuhl. Mir sagte es keiner, aber ich wusste, dass sie der
weibliche Geschwisterteil war, welcher da in der Sonne verbrannt
und danach gegessen wurde.
Ohne große Trauer ging ich weiter, musst ja nach Yandorf.
Auf dem weg nimmt mich plötzlich ein rotes Auto mit.
Ich steige ein und denke ich sehe nicht richtig,
als Momo tatsächlich der Fahrer ist. Auch Jil sitzt im Auto,
und Meli. Wir fahren zu einem scheinbar geheimen Ort,
denn keiner will mir verdammt nochmal sagen wo es hingeht.
Als wir ankommen, weisen gleich 2 Menschen Momo in
die Parklücke ein: Ruka und ein anderes Mädchen, dass ich nicht kannte.
Momo parkt und wir steigen aus, und die zwei Parkeinweiser
streiten sich darum, wer seinen Job besser gemacht hat.
Ich zeige nur auf Ruka und sage zum anderen Mädel
"Die hat schönere Haare, also hat sie gewonnen!" (ja, wtf.)
Wir gehen ein paar Stufen runter und ich flippe einfach halb aus,
als da der echte Ruki steht, und noch ein weiterer Ruki Cosplayer.
Zusammen mit den beiden und Momo laufe ich weiter,
und ich bepisse mich so hart, da der andere Cosplayer nackt ist.
Ich frage ihn "wtf was hast du an? Nix?" Und ich berühre ihren
Nippel und sage "stirrr!" (xDDD) Und sie antwortet knallhart
"Das Cosplay heisst 'des Kaisers neue Kleider', kennste das nicht?"
Auch der echte Ruki bepisst sich. Das krasseste war, dass alle dieselbe
Stimme hatten, nämlich die von Momo.
Ich drehe mich rum und alle meine Freunde sind da.
Ich frage Momo wo wir denn hingehen, da ich einfach nicht verstehe was los ist.
Ich bin den ganzen verschissenen Weg gelaufen oder gerannt,
bin Klippen herunter gesprungen und hab fast ne halbe Schnitzeljagt
in Form einer Weltreise hinter mir.
Momo sagt "Wir gehen zu einer Hochzeit"
und ich so "Aw wer heiratet denn?"
Und Momo meint nur "guck dich genau um, dann weißt du es."
Und ich gucke mich um und ich weiß das einer von uns fehlt,
aber ich raffe es einfach nicht. Plötzlich ist der Gang, durch den wir laufen,
mit schwarzen Rosen geschmückt. Ich sehe nach vorne und
sehe eine Outdoor-Hochzeit, und alles war so schön,
nahezu königlich geschmückt.
Ich werde ganz hibbelig und je näher wir kommen,
desto mehr will ich sehen wer da ist.
Und auf einmal sehe ich sie.
Diese wunderschöne Frau, schwarze lange Haare,
in einem schwarzen Kleid.
Und Momo schreit zu ihr "Heey, wir sind endlich da!"
Und da dreht sie sich um und lächelt und ich sterbe und es ist Aki...
Und zum ersten mal sehe ich an mir herab und
verdammte scheiße ich habe ein weißes Kleid an.
UND DANN BIN ICH AUFGEWACHT.
Definitiv einer der krassesten Träume den ich je hatte.