だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
If this is a dream...
Dienstag, 6. Dezember 2011 15:22
Ich hatte heute während meinem Nickerchen
einen der schönsten Träume meines Lebens geträumt.
Ich träumte ich wäre mit meiner Mutter in der Stadt,
und seltsamerweise war der Bahnhof aber der Flughafen.
Wir liefen da rum, meine Mum und ich,
und auf einmal meinte sie
"Komm wir fliegen spontan nach Japan" und ich dachte
WTF SRSLY? Und sie meinte es todernst.
Wir hatten NICHTS dabei außer das was wir bei uns trugen.
Ich ging schnell mit dem Handy online und irgendwie
war es möglich, dass ich eine Japanische Familie erreichte,
die uns aufnehmen würde.
Meine Mum und ich stiegen in den Flieger
und im Flieger schlief ich ein. Als ich wieder wach wurde,
waren wir schon da. Wir stiegen aus und die Gastfamilie,
die ich zuvor angeschrieben habe, war sogar da.
Eine Mutter mit Mann und zwei Söhnen.
Der eine Sohn war schon älter
um die 20, der andere c.a. 10 Jahre alt.
Wir mussten erst über so eine
komische Bahngleisüberführung
(Bahnhöfe sehen in meinen Träumen
sowieso immer geil aus,
meistens wie riesige komplexe Kristallpaläste)
Und das hat dann hundert Jahre gedauert,
und dann konnten wir
in eine Art Straßenbahn einsteigen,
und fuhren zum Heimatort der Familie,
bei der wir zu Gast waren.
Der Ort war ein kleines Kuhkaff,
srsly das war einfach nur Kaffhausen
aber es war ein wunderschöner Tag,
es war sonnig, sogar total schwül.
Und das Haus der Familie war so klein und süß ;;
Schnell wurde es dann Abend
und es gab da voll viele Straßenverkäufe,
weil irgend ein Fest war.
Die Japanische Mutter hat dann ihren jüngsten Sohn
mit mir geschickt, er soll mir die Stadt zeigen.
Komischerweise haben alle Japaner in meinem Traum
japanisch gesprochen aber ich habe sie trotzdem verstanden.
Die Mutter sprach nur teilweise gebrochenes Englisch.
Ich gehe also mit dem kleinen Jungen,
den ich mir die ganze Zeit nicht richtig angesehen habe
auf die Straße und ich blieb vor einem Stand
stehen der lauter kleines Essenzeug verkauft hat.
Kleine Pizzen, Pocky's, Sushi
und das bekannte Japanische Eis mit Syrup.
Ich hab mir dann so ein Eis genommen
und das gegessen und das schmeckte total geil.
Ich sah mich so um... die Häuser, die trockene Straße,
ich nahm alle Eindrücke in mir auf.
Ich nahm in meinem Traum
OHNE WITZE mein Handy raus,
um auf Facebook zu Posten
das meine Mum und ich SPONTAN
nach Japan geflogen sind,
weil alle sich gewundert haben wo ich war,
und mein Status hatte die meisten Kommentare ever.
Ich wollte dann noch einen posten,
von wegen bin grade mit XXX in XXX
und da denk ich fuck... wo sind wir eigentlich?
Ich wusste nur das wir sau weit weg von Tokyo waren.
Ich schau den kleinen Kerl an, 10 Jahre alt, und frage ihn
"Hör mal ich weiß das klingt total komisch,
aber wo bin ich eigentlich?"
Und er guckt mich an, von unten zu mir hoch, und sagt
"Mie."
Und er grinst so seitlich
und ich starre ihn an und denke... nein...
Nein das kann unmöglich wahr sein...
Das waren Aois Lippen, seine Haare waren ganz kurz
und sein Gesicht war total kindlich aber das WAR. ER.
Und ich lasse einfach mein Eis
auf den Boden fallen und gehe
in die Knie und drücke ihn
ganz fest an mich und sage
"Wenn das ein Traum ist,
dann werde ich weinen, wenn ich aufwache"
denn es hat sich die GANZE Zeit
einfach unglaublich real angefühlt.
Manchmal merke ich im Traum
'nenene du, das da isn Traum.'
und dann wache ich davon auf.
Aber das war diesmal echt unglaublich echt.
Und er umarmt mich zurück,
total schüchtern wie die Japanos so sind,
und er sagt nur auf japanisch irgendwas
mit 'Namida', ich dachte
das heisst sicher ich soll nicht weinen.
Aber ich dachte nur omg ich bin in der Zeit zurück gereist,
ich hab Yuu Shiroyama
im Alter von 10 Jahren in meinem Arm
er geht in die Schule und sein Hobby is Nasebohren und er
weiß nicht einmal das er irgendwann berühmt wird...