だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
Die Sache mit dem Weltuntergang.
Mittwoch, 19. Dezember 2012 14:28
Ich schlage da unheimlich darauf an.
Ich weiss auch wieso. Nur ist das extrem schwer für mich, das zu zugeben.
Als ich klein war, in der Grundschule, hatte ich wahnsinnige Angst vor Geistern,
nachdem ich eine Reportage im TV gesehen habe.
Ich habe meine Eltern mit der Angst so terrorisiert, dass sie sich scheiden lassen wollten.
Sie haben mich Nachts, wenn ich bei ihnen im Bett schlafen wollte,
in meinem Zimmer eingesperrt.
Wenn sie das Abends vergessen haben, haben sie ihr Schlafzimmer zugesperrt.
Nächtelang hab ich an der Tür gerissen und geschrien und geheult vor Todesangst,
und alles was ich zu hören bekam war
"Tamara wir wollen uns wegen dir scheiden lassen."
Eltern sind auch nur Menschen. Sie sagen manchmal Dinge,
über die sie im Affekt nicht nachgedacht haben.
Das platzt so raus, und die Konsequenzen sind für sie unbegreiflich.
Was hat das mit mir angerichtet?
Ich bin absolut abergläubig, heute noch.
Ich habe Angst davon zu reden, weil ich natürlich ständig befürchte,
bestraft oder ausgegrenzt zu werden.
Für verrückt gehalten zu werden, obwohl meine Angst vor dem Tod unbeschreiblich groß ist.
Ich rede so schon viel vom Weltuntergang, aber es ist immernoch weniger als es mir recht ist.
Ich glaube ich könnte unendlich davon reden und meine Angst würde nicht kleiner werden.
Es ist nicht die Angst vor dem Untergang der Welt.
Es ist eher die Angst vorm Tod selbst die mich beherrscht.
Oder die Angst, dass ich meine Freundin, die wichtigste Person in meinem Leben gerade,
nicht mehr erreichen kann und ohne sie irgendwo einsam sterben muss.
Diese Angst vorm einsam sterben ist ganz fest verschmolzen mit der Angst,
die ich hatte, als meine Eltern mich damals eingesperrt haben.
Todesangst und die Angst, hilflos zu sein, einer unglaublichen unnatürlichen,
übersinnlichen Macht ausgesetzt.
Und alle Menschen die mich beschützen sollten,
lachen mich nur aus.
Ich wurde damals psychisch von den Medien manipuliert,
und noch heute lasse ich mich unglaublich leicht von ihnen manipulieren.
Ich kann nichts dagegen tun. Das ist auch ein Grund
weswegen ich eigentlich garnicht Fernsehe.
Auch wenn die Medien jetzt plötzlich sagen
"Der Weltuntergang wurde von der Nasa abgesagt",
habe ich doch jetzt gut zwei Wochen mit festem Glauben gelebt,
dass ich am 21. auf jeden fall sterben werde. Und kann einfach nicht aufhören, daran zu glauben.
Ich habe mich krank gefühlt, demotiviert.
Bin einfach später zur Arbeit obwohl ich es nicht hätte tun dürfen.
Alles um mir meine Lebensqualität zu greifen.
Alles um mir die letzten Stunden meines Lebens irgendwie zurück zu holen.
Ich glaube das kann sich keiner vorstellen was für ein dunkler, abartiger Tornado in mir wütet,
der voll von widerlichen Gefühlen ist und die Macht hat,
in mir selbstzerstörerische Gefühle zu erwecken.
Ich hab Freunde, klar...
Doch glaube ich kaum das ich IRGENDWEM (ausser meiner Partnerin)
von meinen gefühlen erzählen könnte...
Ich hab solche Angst ausgelacht zu werden.
Mit den Worten "Ach quatsch" und "Du spinnst" abgespeist zu werden.
Wenn es um meine tiefen Ängste geht, die aus meiner Kindheit kommen,
dann nimmt mich einfach niemand mehr ernst... es will mir keiner zuhören.
Und dann stehe ich da und hab todesangst und gehe davon aus
das ich meine Freundin gerade eben das allerletzte mal
in meinem Leben gesehen habe... das versteht doch kein Mensch...
Das macht mich wirklich fertig, dass keine sau mich verstehen will... Oder kann...
Ich WEISS das die Meiden scheisse labern aber in mir drin is so ein ekeliges Gefühl...
Ich könnt noch ewig weiter reden... Ich hab viele seltsame Ängste, die mit meiner Kindheit zusammen hängen.
Wenn ich am Straßenrand stehe z.b., und ein Auto zu nahe an mir vorbei fährt, Oder gar gerade auf mich zu,
gehe ich eigentlich IMMER davon aus, dass es gleich in mich rein fährt.
Ich weiss nicht wo das herkommt, dass ich so angst habe vorm autofahren...
Kann sein das ich in meinem früheren leben durch nen autounfall gestorben bin...
Wer weiss.
Ich weiss nich wohin damit... mit den gefühlen.
Ich würd meine Ängste gerne mehreren Menschen erzählen aber es gibt einfach keinen.
Es ist einfach so, ich hab eigentlich keinen mehr der mich ernst nehmen würde.
Und um ehrlich zu sein ist das a) enttäuschend
b) steigert das meine Angst noch mehr
und c) ich vermisse es unheimlich... Mich meiner Clique anzuvertrauen...
aber was soll man machen...
früher war es so, dass wenn Lisa bei mir war...
Und nach nem schönen Wochenende gegangen ist,
das ich das Päckchen an trauer und vermissen
noch bis in meine Wohnung schleppen konnte.
Aber ich kanns nicht mehr... Grad heute war es so unfassbar schwer,
eben weil ich ohne scheiss davon ausgehe das mein leben in zwei tagen wirklich vorbei ist...
Es is einfach nicht auszuhalten... und es wird erst vorbei sein,