だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
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Letztes Layout Update: 17.03.2013
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about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
Rocksmith
Donnerstag, 13. Dezember 2012 08:20
Ich hab mir gerade Videos angesehen wo Leute Rocksmith zocken, und darunter die Kommies von anderen durchgelesen. Heraus sticht, dass die meisten Leute schreiben, dass das Spiel nichts für "echte" Gitarristen sei, da es zu inkorrekt und zu leicht wäre, wenn man schon einige Jahre Gitarre spielt, und ein Grundverständnis aufgebaut hat.
Dem kann ich teilweise sogar folgen. Ich bin der Meinung, dass das Spiel eine super Ergänzung ist, aber ich glaube auch nicht wirklich daran, dass man alleine durch das Spiel ein guter Musiker werden kann. Desweiteren ist der Zweck des Spiels auch ein Spekulationsthema.
Ist es überhaupt dafür gedacht, einem das Spielen beizubringen? Oder ist es dafür gedacht, dass Leute die seit tausend Jahren ne Klampfe aufm Dachboden gammeln haben, auch ENDLICH mal ohne Frust das Gefühl bekommen dürfen, ein bisschen zu rocken?
Ich muss sagen: Wenn ich noch nie eine Gitarre in der Hand gehabt hätte, und hätte versucht mit dem Spiel einzusteigen, wäre es mir wahrscheinlich unheimlich schwer gefallen das Spiel überhaupt zu verstehen. Ich wusste schon die Bundzahlen und die Grundakkorde und darum fiel es mir von Anfang an leicht, das Spiel zu spielen und gut darin zu werden.
Ich habe mir das Spiel gekauft, weil ich, nachdem ich die Akkorde mir mühsam selbst beigebracht habe, nicht mehr wusste wie es mit mir weitergehen soll. Powerchords halten üben? Mit welcher Musik denn? Und welche Lieder sind eigentlich machbar, wenn man noch am Üben ist? Damit hat mir Rocksmith geholfen. Ich lerne mit dem Spiel schnell um zu greifen, und trainiere meine Finger und den Druck den ich ausüben muss. Mir alleine Doppelgriffe oder Powerchords beizubringen wäre trocken und mühsam gewesen.
Wichtig ist, denke ich, dass wenn man mal ernsthaft Musik machen will, dass man auch das Game mal ausschaltet, seinen echten Verstärker anschaltet, und das im Game gelernte versucht in die Realität zu übersetzen und dabei vor allem seine Ohren zu benutzen. Hört sich es harmonisch an, wenn ich den Akkord mehrmals hintereinander spiele, ohne einen Palm mute einzusetzen? Was hört sich gut an und was schlabbrig? Was kann ich an mir tun, damit ich ein Gefühl für Musik bekomme? Musik ist, darüber kann man spekulieren, mehr als geschredder. Sich Rhythmus anzueignen und ein Klanggefühl zu entwickeln ist das schwerste. Das ist noch schwerer, als einen G Akkord auf ein F zu wechseln.
Wenn einem das bewusst ist, und man da dahintersteht und sich mit Mühe und Leidenschaft hingibt und auch über den Tellerrand des Spiel guckt, kann man - meiner Meinung nach - viel Wissen (Praktisch und Theoretischer Form) aus dem Spiel herausziehen.
Fazit: Das Game ist ein super Nahrungsergänzungsmittel, den echten Braten muss man aber immer noch selbst schmoren. Wem die Sache aber ernst ist, wird das wahrscheinlich auch gelingen. Desweiteren ist das Spiel ansonsten Ideal für alle, die einfach mal schauen möchten, ob die Gitarre überhaupt was für sie ist, und die sich einfach mal so fühlen wollen, als könnten sie ein bisschen was spielen.