だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
-13- Eine flüchtige Berührung
Samstag, 18. Januar 2014 15:32
"Er, der fragt, kann den rechten Weg nicht verfehlen." Antwortete Aoi. Ja es war mutig, sogar rücksichtslos, jemanden der so hoch über ihm im System stand eine solche Frage zu stellen. Aber mit den Jahren hatte Aoi gelernt was für eine große Macht Worte hatten. Indem man seinen Mund öffnete konnte man viele Dinge verändern, konnte jemandes Tag verschönern oder verderben. Aoi hatte die Macht der Worte bei den Feuern gelernt, hatte stets aufmerksam den Alten und Weisen seines Dorfes bei Geschichten und Tanz gelauscht.
Wenn du nie fragen würdest, wie würdest du je die Antwort auf die Fragen finden, die dich in deinen Gedanken quälten?
Als der Herr ihn darum bat näher zu kommen runzelte Aoi die Stirn und stand für einen Moment still bis er schließlich seine Beine zur Bewegung brachte und auf ihn zu ging. Da er nicht sicher war, wie nahe der Herr ihn bei sich haben wollte, entschied er einen guten Abstand zu wahren und blieb bald einfach stehen. Wieder nach Blickkontakt suchend beobachtete er sein Gegenüber, jedoch nur sehr unauffällig, nicht starrend oder gaffend, nur passiv schauend.
Nachdenklich wie er war, bemerke er zunächst nicht des Herrn Frage nach seiner Hand, was ihn natürlich in dessen Augen als taub dastehen ließ. Aber Aoi war nicht taub, er hörte klar und deutlich den Ton der Stimme des blonden, wie verlangend und strikt er war und wie sich doch ein gewisser Sanftmut in den Akkorden versteckt hielt.
Abwesend ging er alle wiesos und warums in seinen Gedanken durch als der Herr seine Hand zu seinem noblen Gesicht führte, aber er blieb ganz still und beobachtete bloß die befremdliche Szene vor seinen Augen. Und an seiner sensiblen Haut spürte er die Nase des Herrn, sanft berührend, dann eine kleine Drehung seines Handgelenkes und schöne Augen die die Spitzen seiner Finger beurteilten.
Wirklich eigenartig.
Aber Aoi wagte es nicht irgend etwas zu tun, nicht einmal dann als der Herr seine Hand los ließ.
Der Bauer rieb seine Fingerspitzen sanft gegeneinander, wie verwirrt von der plötzlichen Berührung. Was für ein seltsames Gefühl nach so einer langen Zeit. Langsam hob er wieder seinen Blick zu dem anderen. Wie Aoi erkannte, war der Herr zufrieden, mild gestimmt zumindest, vermutlich, aber Aoi war noch nie gut darin die Stimmung anderer an deren Gesichter abzulesen.
"Aoi." Sagte er dann, beantwortete er die Frage, die mehr ein Angebot gewesen war. "Oder Yuu, was auch immer der Herr bevorzugt." Fügte er dann hinzu, eine Hand erhebend um ein paar verirrte Haarsträhnen hinter sein Ohr zu streifen.