だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
-14- Schön
Sonntag, 19. Januar 2014 05:18
Er lächelte und nickte. Gut.
Aoi oder Yuu, was auch immer er bevorzugte? "Oh~?" Sagte er, sich ein wenig in seinem Sitz bewegend und ein Bein über das andere schlagend, der Name des anderen immer noch durch seine Gedanken wandernd. "Hm. Aoi ist also dein Spitzname, ja?" Seine Hand schlich über den Stoff auf dem er saß. Edles Samt welches sich rau anfühlte, strich man in einer Richtung darüber, und sanft in der anderen. "Matsumoto ist meiner." Er wollte nicht sagen "Oder Ruki, wenn du möchtest." denn er mochte seinen echten Namen selbst lieber. Der Spitzname aus seiner Kindheit war wertlos geworden seitdem jeder aufhörte ihn als Junge zu sehen und ihn nur noch als Herrn wahrnahm.
"Hm~ Yuu. Setz dich, komm~" Beschloss Ruki, seine Hand vom Sitz nehmend und dem anderen etwas Platz machend. Er wollte wissen was geschehen war, was möglicherweise jemandem passieren konnte, sodass er sogar die Schuhe an seinen Füßen verlor. Er stützte seinen Arm auf der Lehne ab und seinen Kopf auf seiner Hand und betrachtete den anderen, spielte mit dem Ring an seinem Finger indem er ihn mit seinem Daumen drehte. "Nun. Wie hast du all deine Besitztümer verloren?" Witzig, nicht? Das, wann immer wenn Menschen alles verloren hatten was sie besaßen, sie zu Ruki kamen und so Ruki mehr und mehr besaß.
Er lauschte dem anderen bis er nur noch darauf fixiert war seine Gesichtszüge zu beobachten. Wie dunkel seine Augen waren und wie sie rastlos umher sahen, zu diesem Fenster oder jenem Stuhl während er sprach, vor Nervosität, um nicht den Herrn anzusehen. Wie seine Lippen sich bewegten wenn er für einen Moment seine Rede pausierte und nach passenden, formellen Worten zur Fortsetzung suchte. Wie seine Finger mit dem Nichts fummelten bis sie Halt in seinem Nacken fanden, dort kurz kratzten, bis sie weiterhin mit Nichts fummelten.
Rukis Blick wanderte auf und ab an ihm, er wusste nicht einmal mehr worum es in Aois Geschichte gerade ging. Er fühlte fremde Worte in ihm aufkochen, welche ihn augenblicklich verlassen wollten. Und dann hörte er sich sprechen wie von fern, inmitten von Aois Satz, denn normalerweise sagte er solche Dinge nie.