だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
-16- Klare Regeln
Sonntag, 19. Januar 2014 06:03
"Hmm, Ich verstehe." Sagte er eher gedankenversunken, versuchte sich auf Aois Worte zu konzentrieren und sich davon abzuhalten, jedes Zucken seiner Haut wahrzunehmen. Ein höhnisches Lachen kam aus seiner Kehle als Aoi ihn fragte wie er ihn nennen sollte. "Mein Herr ist es, wie du mich nennen wirst."
Man brachte ihm ein Glas Wein und er schwenkte es sanft, roch an ihm bevor er einen kleinen Schluck nahm und seine Lippen leckte. Es war viel zu früh den sogenannten Yuu so nahe an ihn heran zu lassen. Es würde den blonden nur verletzbar machen, würde der andere ihn bei seinem Namen nennen. Viel zu persönlich, zu freundschaftlich, und er war wahrhaftig noch nicht sein Freund gewesen. Ruki konnte nicht so leicht vertrauen.
Aber es machte ihm nichts aus Aois nächste Frage zu beantworten. Nein es störte ihn gar nicht, jegliche Fragen über sich oder seinen Namen zu beantworten. Nur bei seinem Namen genannt zu werden, das war noch zu viel. "So ist es. Takanori ist mein geschenkter Name. Nun, schau..." Begann er, wollte ehrlich mit dem anderen sein. "Vielleicht, und in einer nahen Zukunft - was alles von deinem Benehmen abhängt - darfst du mich nennen wie auch immer du möchtest. Aber da ich noch nicht all zu sicher bin, ob ich dir vertrauen kann, verbleiben wir lieber damit, nicht meinen Namen zu sagen, hm?"
Er wusste nicht einmal selbst so recht, warum er es nicht mochte mit seinem Namen angesprochen zu werden. Taka, Matsu, Herr Matsumoto. "Mein Herr" Klang in seinen Ohren immer noch am besten. Es zeigte ihm was er erreicht hatte. Das er der Herr seiner Menschen und seines Reiches war. Er und nur er war IHR Herr. Man konnte niemals 'mein Herr' ohne Respekt aussprechen, ohne Angst, sogar. Aber sein Name konnte man durch den Dreck ziehen. Konnte man in schändlichen, spöttischen Sätzen verwenden und so wollte er es nicht.
Er sah das Aoi von seinen Wünschen eher enttäuscht gewesen war. Aber es war nicht seine Aufgabe hier die Regeln aufzustellen. Ruki sah ihn weiter an, hörte zu als Aoi erzählte. Betrunken war er also, als er alles verloren hatte. Natürlich. Er wurde betrogen, wahrscheinlich weil er nicht ganz so in die Gesellschaft passte. Ruki dachte, dass ein Mann wie er, der nicht wie die anderen sein wollte, heutzutage etwas seltenes geworden war.
Er musste wohl ein Feuer in sich tragen, eine tiefe Leidenschaft jemand anderes zu sein, etwas besseres als das, wofür man ihn hielt. Und Ruki brauchte jemanden wie ihn der vielleicht an seiner Seite kämpfen sollte, in den harten Zeiten des Krieges. Ruki hatte bereits viele Pläne für ihn, aber er war eine geduldige Person und nur er würde entscheiden welchen Weg Aois Laufbahn einschlagen würde, wenn die Zeit gekommen war und Ruki wirklich wusste wer er war.
Über dies und das nachdenkend, blieb der Blonde ganz still, bis er Aoi über dessen Schönheit in Kenntnis setzte. Aoi war ganz offensichtlich über seine Worte überrascht. Ruki lächelte einfach milde und sah ihn an, wie er ganz verwirrt und steif wurde, überrascht und beeindruckt. Yuus Worte brachen dann die Stille während Ruki an seinem Wein nippte, und er blickte ihn an, über den dünnen Rand seines Glases, aus seinen leuchtenden, zufriedenen Augen, nicht kommentierend was Aoi ihm an Worten erwidert hatte.
Sein Blick reichte immer.
Hörend wie Aoi dann über Musik sprach, nickte er langsam und stellte sein Glas zur Seite. "Ich... kann nicht einmal Geige spielen." Sagte er und fühlte sich schlecht, denn es war eine Gabe von der er inständig wünschte sie zu besitzen, aber das tat er nicht. "Mein Vater zwang mich zu üben als ich klein war. Aber ich habe kein Talent." Sprach er ehrlich, nicht fähig das unbequeme Gefühl zu verstecken, welches sich in ihm ausbreitete, als er an seinen gewalttätigen Vater dachte und wie er viel zu strikt für ein so tagträumerisches Kind erzogen wurde.