だいなし Things will never be as you imagine, so you're better off not seeing them.
Daily Motion
Ein Leitthema für diesen Blog gibt es nicht.
Oft verleiten mich Gefühle oder tägliche Eindrücke für einen Post.
Dinge die ich anspreche sind z.B.
+ Essen und asiatische Küche
+ Events und Treffen die ich besuche
+ Erlebnisse mit Freunden
+ Alltägliches
+ J-Music und J-Style
blog info
Letztes Layout Update: 17.03.2013
Navigation: Erfolgt über die Bilder
about
Tamara / 21 / Weinheim
Ich bin ein verträumter Mensch der hinter Oberflächen schaut.
Ein Wunder ist nur, was wir dazu machen.
Das Leben ist spannend und vielseitig und ich versuche
dieses mit Foto und Text hier festzuhalten.
Denn die Erinnerung ist das einzige Paradies
aus dem wir noch nicht vertrieben wurden.
-9- Das Bad
Freitag, 17. Januar 2014 14:41
Aoi bemerkte nicht früh genug wie die Tür sich öffnete und schon sah er den Herrn der ihn betrachtete. Sein nacktes Antlitz vor diesen kritischen Augen. Wie beschämend. Er bedeckte sich mich Heu bevor er sofort aufstand und sich hektisch anzog, seinen Rücken zum Herrn gewandt als er seine Hose schloss. Was für ein Idiot du doch bist, Aoi... dachte er sich, während er in seinen Gedanken versuchte den kühlen Blick des Herrn auszublenden.
Als er die Worte über das Bad und die neuen Kleider hörte, öffnete er überrascht seinen Mund. Nicht wissend was er in einer solchen Situation sagen sollte, entschied er zu schweigen, auch wenn es sich so anfühlte als sollte er sprechen. Doch diese Zwickmühle löste sich schnell als der Herr seine Rede fortsetzte. Nun nickte Aoi zaghaft und öffnete seinen Mund erneut. "Danke mein Herr, gewiss werde ich das." antwortete er, doch als sein Gegenüber davon geritten war, seufzte er. Er runzelte die Stirn als er wieder an die kalten Augen des blonden dachte, aber schüttelte die Zweifel ab. Er würde ein Bad bekommen und diese schändliche Kleidung los werden. Es war etwas, wofür er unglaublich dankbar war. Hoffentlich würde dies ihn besser aussehen lassen als ein Schandfleck in den Augen des Herrn, was er wirklich hoffte, denn auch er war nur ein Mensch gewesen.
Aber was interessierte es ihn nun ob er mehr Tier oder Mensch in Rukis Gedanken war, denn er war gerettet, und ihm würde sogar ein Bad und Kleidung gegönnt. Aoi hatte keine Ahnung was der Herr später von ihm wollen könnte, so wie er von Fleiß und Hingabe sprach. Der Bauer war nicht wertlos, er konnte arbeiten, Gott sei dank konnte er das, immer dann wenn seine Worte nicht zu reichen schienen.
Wieder einmal versunken in Gedanken lief der Mann über den Hof und vor Tür der Residenz.
Nach einem Bad suchend lief er umher, nicht wissend wohin.
Dunkle Augen blickten über den Hof, suchten nach jemanden den er um Einlass fragen konnte, mit seinem Glück aber fand er aber nur niemanden. Was bedeutete, dass er an die Tür klopfen musste. Wieder.
Aoi seufzte, seine Niederlage akzeptierend, erhob seine Hand um an die Tür zu klopfen, genau wie gestern als er sich auf seinen Knien befand.
Es war seltsam, wie eine einzige Nacht dein ganzes Leben ändern konnte. Zumindest zeitweise, wenigstens.
Die Tür öffnete sich und Aoi fragte nach, erklärte, was der Herr ihm gesagt hatte.
Und so wurde er durch fantastische Räume begleitet, schritt über polierten Marmor bis zum Badezimmer des Hauses. Er spürte die kritischen Blicke der Diener in seinem Nacken, denn er war der Neue, während er die reichen Räume begutachtete. Und dann wurde er im Badezimmer zurück gelassen. Wann hatte er überhaupt zuletzt gebadet? Aoi war sich gar nicht sicher und beschloss schnell zu handeln, hatte Angst, dass man ihn schlussendlich doch noch von hier weg bringen könnte. Er bevorzugte es nicht, schmutzig zu sein, überhaupt nicht. Nun denn, der Mann warf seine lästigen Textilien davon, setzte sich eilig ins heiße Wasser als wäre es alles was ihm noch blieb.